Adalbert-Stifter-Schule

Unser Schulprofil

Um die Schülerinnen und Schüler pädagogisch und in ihren persönlichen Fähigkeiten optimal bei ihren Lernfortschritten zu unterstützen, ist eine Vielfalt an Klassenformen nötig.

Wir bieten daher 10 Klassen mit insgesamt 114 SchülerInnen
davon:

  • 4 Integrationsklassen mit insgesamt 83 SchülerInnen
  • 4 Kleingruppenklassen für Kinder im Alter von 6-14 Jahren
  • 1 AVL (ArbeitsVorbereitender Lehrgang) von 15-17 Jahren

Die 114 Schüler und Schülerinnen werden von 21 Lehrerinnen (davon einige in Teilzeit) unterrichtet. Das Schulteam teilt sich wie folgt auf:

  • 17 Sonderschullehrerinnen
  • 4 Volksschullehrerinnen
  • ReligionslehrerInnen (röm.-kath., evang., islamisch)
  • 11 Schulassisstentinnen
  • 2 Praktikantinnen
  • 1 Freiwilliges Soziales Jahr
  • Weiteres Unterstützungspersonal: SUSA, Betreuungslehrerin
  • Schulwart, Reinigungspersonal
  • Viele SchulbusfahrerInnen

 

Leitbild der A. Stifter Schule

Volksschulintegrationsklassen

Förderklassen

Arbeitsvorbereitungslehrgang (AVL)

Gemeinsamer Religionsunterricht

 

Leitbild der Adalbert Stifter Schule

 

Wir gestalten unsere Schule als gemeinsamen Lebensraum für Volkschulkinder und Kindern mit Beeinträchtigungen. Diese Vielfalt an unserer Schule soll bereichernd erlebt und jede/r in seinem individuellen Dasein respektiert und angenommen werden.

Grundsätzlich werden die Schüler in vier VS-Integrationsklassen, in Kleinklassen oder in der KESO-Klasse unterrichtet. Wir verstehen uns als eine bunte und vielfältige Gemeinschaft.

Teile des Schulalltags leben wir klassenübergreifend wie: gemeinsame Feiern, Feste, Schulausflüge, Projekttage, Kochunterricht, gemeinsame Zeiten vor und nach dem Unterricht. Unsere bewegte Pause verbringen wir fast bei jedem Wetter alle gemeinsam im großen Schulgarten.

Es wird jedes Kind entsprechend des jeweiligen Lehrplans nach eigenem Lerntempo unterrichtet. Dabei begleiten wir die Kinder bei ihren individuellen Lernerfahrungen und schaffen ein Klima des Verständnisses und der Wärme. Wir belehren die Kinder so wenig wie möglich. Der Grundwert der Pädagogik Maria Montessoris „Hilf mir es selbst zu tun“ wird an unserer Schule gelebt. Schüler/innen dürfen Erfahrungen sammeln und sich selbständig Wissen aneignen. Durch die Vielfalt können Kinder auch viel voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.

Eine kooperative Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig. Deshalb erwarten wir von den Eltern, dass sie das Klima der gegenseitigen Wertschätzung und Akzeptanz an der A. Stifter Schule mittragen:

  • Vielfalt wird als Bereicherung empfunden
  • Eigenverantwortung wird gestärkt
  • Respekt und Toleranz sind selbstverständlich
  • die Würde jedes Menschen wird geachtet
  • Offenheit füreinander und die Bereitschaft uns aufeinander einzulassen
  • Wohlwollen ist eine Grundhaltung aller
  • Fröhlichkeit hat ihren Platz
  • Herzensbildung ist uns ein Anliegen

VS – Integrationsklassen – Integration leben

Von- und miteinander lernen – nach diesem Grundgedanken wird in den vier Integrationsklassen an der Adalbert-Stifter-Schule gelernt und gelebt. Von Lehrerteams, bestehend aus einer VolksschullehrerIn und einer SonderschullehrerIn, werden Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam unterrichtet. Zusätzlich werden die Lehrerteams noch von einer Schulassistentin unterstützt.

Der Unterricht besteht aus gebundenem Unterricht und Wochenplanarbeit. Im gebundenen Unterricht werden neue Themen eingeführt und gemeinsam erarbeitet. Durch das eigenständige Arbeiten am Wochenplan können die Kinder nicht nur im individuellen Tempo arbeiten, sondern können sich so auch zu selbstständigen Persönlichkeiten entwickeln.

In den Integrationsklassen wird nach verschiedenen pädagogischen Konzepten unterrichtet, unter anderem auch nach der Montessori-Pädagogik. Während der Wochenplanarbeit dürfen sich die Kinder die Montessori-Materialien nehmen und sich so selbstständig neue Lerninhalte aneignen bzw. bereits gelernte Inhalte vertiefen.

Zusätzlich wird Lese- und Rechtschreibförderung angeboten, die im Unterricht inkludiert ist. Lese- und rechtschreibschwache Kinder werden für kurze Sequenzen aus dem Unterricht genommen, so wird individuell noch mehr auf die Schwächen eingegangen.

Grundlage des Unterrichts ist immer der jeweilige Lehrplan, nach dem das Kind unterrichtet wird. Für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf wird ein individueller Förderplan erstellt, der gewährleistet, dass jedes Kind in den einzelnen Lernbereichen entsprechend seines Lernstandes bestmöglich gefördert wird.

Ein besonderer Schwerpunkt stellt das soziale Lernen dar. Die Achtung und Wertschätzung des Kindes in seiner Einzigartigkeit mit seinen Stärken und Schwächen sind Grundvoraussetzung für das Lernen in einer heterogenen Gruppe und verlangt von allen Toleranz, Einfühlungsvermögen, Verständnis und Hilfsbereitschaft.

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Klassen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf

Der Unterricht in den Förderklassen, die als Kleinklassen geführt werden, orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes. Als Grundlage dafür dient ein Förderplan, der für jede/n Schüler/in erstellt wird. Lebenspraktisches Training zur Alltagsbewältigung ist ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichtsgeschehens. Aber auch Lesen, Schreiben und Rechnen werden je nach individuellen Möglichkeiten der Schüler/innen in vielfältiger Weise gefördert.

Hauptthemen der pädagogischen Arbeit sind die Hinführung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben, was durch einen rhythmischen Tagesablauf mit immer wiederkehrenden Ritualen unterstützt wird.

Gemeinsam wollen wir die Würde des Menschen, die Einmaligkeit und sein Anderssein respektieren. Soziales Lernen steht auf dem „täglichen Stundenplan“. Wertschätzung, Konfliktbewältigung, Konsequenz und das Pflegen menschlicher Beziehungen werden hier gelebt.

In den höheren Schulstufen liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Berufsvorbereitung.

Für die Umsetzung dieses pädagogischen Konzeptes ist eine intensive, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern von großer Bedeutung.

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Arbeitsvorbereitungslehrgang (AVL)

 

Um unseren SchülernInnen ab der 9. Schulstufe einen leichteren Umstieg in ihr nachschulisches Umfeld zu ermöglichen, wird der Arbeitsvorbereitungslehrgang gestartet. Somit bezieht sich der Schwerpunkt auf die lebenspraktischen Tätigkeiten.

Das Prinzip dieses Unterrichtes ist selbständiges Arbeiten, Organisieren, pflichtbewusste Versorgung der Arbeitsgeräte.

Folgende Bereiche bilden die Schwerpunkte in unserem Wochenablauf:

Hauswirtschaft, Haushalt, Garten- und Außenarbeit, Umgang und Verarbeiten der Materialien Holz und Ton, Nähen, Ästhetisch-bildnerische Erziehung

Zusätzlich sind soziale Stunden (Bsp. für ein gemeinsames Spiel, Gespräche, gemeinsames Frühstücken,…) im Stundenplan vorgesehen. Ein fixer, wöchentlicher Kaffeehausbesuch stärkt die Eigenständigkeit und das Selbstbewusstsein der SchülerInnen in der Öffentlichkeit.

Durch das eigenständige Organisieren wird die Selbstständigkeit, Kooperation und Eigenkompetenz gefördert.

 

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Gemeinsamer Religionsunterricht

Es ist uns ein Anliegen, im Religionsunterricht die Liebe und das Erbarmen Gottes erfahrbar zu machen. Wir begleiten die Kinder in ihrer Sehnsucht nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Bergende Bräuche und heilsame Rituale stärken die Kraft des eigenen Herzens. Das Licht, das Wesen jedes einzelnen Kindes, ist uns wichtig.

Im Mikrokosmos unserer Schule erleben wir die unterschiedlichen Schätze der Konfessionen und Religionen als große Bereicherung.

Es gibt klar Unterschiede aber auch viele Gemeinsamkeiten: diese können auch in der Schule den interreligiösen Dialog fördern.

Solide Kenntnis der je eigenen Glaubensinhalte, der dazugehörigen Bräuche und Rituale ermöglichen Toleranz im Umgang mit Anderen. Respekt vor Heiligem, Großzügigkeit im Denken und Sein tragen bei zu Frieden und gegenseitigem Verständnis.

Unsere gemeinsame, in großer gegenseitiger Offenheit und Herzlichkeit gepflegte Feierkultur schafft viel Freude und Lebendigkeit im Haus.

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